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KI im Arbeitsalltag: Wo KMU heute den grössten Hebel haben

Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis


Wenn ich heute mit KMU über künstliche Intelligenz spreche, höre ich oft dieselbe Frage: Wo bringt KI im Alltag wirklich etwas? Die grössten Effekte entstehen initial nicht bei spektakulären IT-Projekten, sondern bei kleinen, täglichen Arbeitsschritten. Erst mit der Zeit kommen komplexere Arbeitsschritte oder ganze Prozesse hinzu.


Im Büroalltag, und dies in praktisch allen Teams eines Unternehmens, sind die Möglichkeiten besonders sichtbar. KI kann längst E-Mails bearbeiten, Meetings mitverfolgen & Protokolle erstellen, Content kreieren, Dokumente extrahieren und vieles mehr. Gerade für die Lernenden verändert das den Arbeitsalltag und damit auch den Unterricht spürbar. Sie wachsen mit KI auf und gemeinsam müssen wir über alle Generationen lernen, damit umzugehen.


Spannend ist auch der Blick über das Büro hinaus. In Verkaufsabteilungen hilft KI

beim Annehmen von Bestellungen, bei Offerten oder in der Kundengewinnung.

Im Marketing unterstützt sie bei Social-Media- oder Kampagnenideen. Und selbst

im handwerklichen Umfeld wird KI zunehmend genutzt, etwa um Dokumentationen

schneller zu erstellen, Checklisten zu generieren oder Wissen zugänglich zu machen.


In den nächsten Jahren sehe ich den grössten Hebel dort, wo KI direkt in bestehende Arbeitsprozesse integriert wird: als tägliches Werkzeug für ebenso tägliche kleine «administrative Pains», welche man KI übergeben und das wertvolle Gut «Zeit» sinnvoller einsetzen kann. Wichtig ist, dass wir alle lernen, vernünftig damit umzugehen und Resultate auch zu hinterfragen.


Text: Dave Mürner, Gründer NORTHBOT, eine KI-Plattform für KMU

Northbot ist KI-Partner des Berner Wirtschafts- und HR-Forum der WKS.

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