KI an der bsd.: Chance statt Gefahr
- Karin Burkhard

- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit
Künstliche Intelligenz verändert den Unterricht spürbar, auch an der bsd. Das
Ziel im Umgang mit den neuen Möglichkeiten ist ein reflektierter und zweckmässiger Einsatz von KI jenseits pauschaler Ablehnung und unkritischer Begeisterung. Viele Lernende nutzen Tools wie ChatGPT, um möglichst rasch zu Lösungen zu kommen. Dem nachhaltigen Lernen ist dieser KI-Einsatz nicht
zuträglich. Dessen sind sich auch die Jugendlichen bewusst.
Richtig eingesetzt bietet KI jedoch grosses Potenzial: Sie erstellt individuelle
Lernkarten, liefert passgenaue Übungen, gibt Feedback und erstellt passende
Prüfungsfragen. Bei Bedarf erklärt sie den Lernstoff mehrfach und variiert
dabei die Darstellungsformen. Besonders Lernende, die beim Formulieren
oder Verstehen komplexer Texte Unterstützung benötigen, profitieren
davon. KI reagiert geduldig, ignoriert Grammatik- und Rechtschreibfehler und
passt Inhalte auf ein verständliches Niveau an. Damit hilft sie, sprachliche
Hürden abzubauen und Lernprozesse zu erleichtern.
An der bsd. wurden für alle Lernenden umfassende Lerneinheiten entwickelt. Im
Unterricht werden Prompts ausprobiert und die Resultate kritisch hinterfragt.
Der sinnvolle Einsatz und die Grenzen der virtuellen Lerncoaches werden diskutiert und erprobt. Bei Bedarf passen Lehrpersonen die Inhalte gezielt auf ihre Klasse an und sorgen so dafür, dass alle Lernenden von einem adäquaten Zugang
zu KI profitieren.
Klare Regeln zum KI-Einsatz sorgen dabei für Orientierung. So wird KI nicht zur
Abkürzung, sondern zu einem Werkzeug, das selbstständiges, verantwortungsvolles
Lernen fördert.




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