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KI an der bsd.: Chance statt Gefahr

Künstliche Intelligenz verändert den Unterricht spürbar, auch an der bsd. Das

Ziel im Umgang mit den neuen Möglichkeiten ist ein reflektierter und zweckmässiger Einsatz von KI jenseits pauschaler Ablehnung und unkritischer Begeisterung. Viele Lernende nutzen Tools wie ChatGPT, um möglichst rasch zu Lösungen zu kommen. Dem nachhaltigen Lernen ist dieser KI-Einsatz nicht

zuträglich. Dessen sind sich auch die Jugendlichen bewusst.


Richtig eingesetzt bietet KI jedoch grosses Potenzial: Sie erstellt individuelle

Lernkarten, liefert passgenaue Übungen, gibt Feedback und erstellt passende

Prüfungsfragen. Bei Bedarf erklärt sie den Lernstoff mehrfach und variiert

dabei die Darstellungsformen. Besonders Lernende, die beim Formulieren

oder Verstehen komplexer Texte Unterstützung benötigen, profitieren

davon. KI reagiert geduldig, ignoriert Grammatik- und Rechtschreibfehler und

passt Inhalte auf ein verständliches Niveau an. Damit hilft sie, sprachliche

Hürden abzubauen und Lernprozesse zu erleichtern.


An der bsd. wurden für alle Lernenden umfassende Lerneinheiten entwickelt. Im

Unterricht werden Prompts ausprobiert und die Resultate kritisch hinterfragt.

Der sinnvolle Einsatz und die Grenzen der virtuellen Lerncoaches werden diskutiert und erprobt. Bei Bedarf passen Lehrpersonen die Inhalte gezielt auf ihre Klasse an und sorgen so dafür, dass alle Lernenden von einem adäquaten Zugang

zu KI profitieren.


Klare Regeln zum KI-Einsatz sorgen dabei für Orientierung. So wird KI nicht zur

Abkürzung, sondern zu einem Werkzeug, das selbstständiges, verantwortungsvolles

Lernen fördert.


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