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Wohin sich Bildung jetzt bewegen muss

Text: Christian Messerli, Mitglied der GL HFWbern.ch



In der heutigen Arbeitswelt sind Menschen gefragt, die nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern die das nötige Mindset, Skillset und Toolset haben, um wirksam agieren zu können. Das bestätigt auch die Zukunftsforschung: Gemäss Future:System rücken Themen wie Human Digitality und CoSciety in den Vordergrund. Im Zentrum steht also nicht mehr «Wissen anhäufen», sondern «Zukunftskompetenzen trainieren», das heisst konkret systemisches Denken, Kollaboration, Urteilsfähigkeit, Resilienz und Datenkompetenz.


Und hier kommt die Bildung von heute und morgen ins Spiel. Sie kommt weg von

der reinen Wissensvermittlung und trainiert stattdessen Future Skills, indem sie Raum bietet, um echte Fälle zu bearbeiten, für iteratives Arbeiten, Ko-Kreation,

kollegiales Feedback und um digitale Werkzeuge souverän einzusetzen.


An unseren WKS-eigenen «Tagen der Weitsicht» haben wir daran getüftelt, wie

Bildung 2035 funktionieren wird. Das Resultat? Präsenz wird zum «Luxus» für

Ko-Kreation und soziale Verbundenheit, Lernwege sind modular und hochgradig

personalisiert, KI wird zur Selbstverständlichkeit und trotzdem – oder vielleicht

gerade deswegen – rücken menschliche Kernfähigkeiten ins Zentrum. Bildungsinstitutionen werden zu Kuratorinnen individueller Lernreisen.


Doch das ist nicht nur reine Zukunftsmusik. Diese Veränderungen berücksichtigen

wir in unseren Angeboten. Schon jetzt knüpfen genau hier unsere MiCAS und

CAS Leading Transformation an: kurze, fokussierte Trainingsblöcke, dazwischen

Umsetzung am Arbeitsplatz. Den Abschluss gibt es durch einen praxisbezogenen

Leistungsnachweis sowie viel Vernetzung und Austausch mit anderen. Das Prinzip

lautet «tun, tun, tun» – Training statt Folien, echte Cases statt Musterlösungen.


Gemeinsam wollen wir die Zukunftskompetenzen auch in unseren kostenlosen

Gefässen Lernweg+ Beyond mit TLC und den Monthlys trainieren. Wir verbinden

in diesen Netzwerk-Formaten kompakte Workshops, kollegiale Fallberatung,

Peer-Lernen und direkt anwendbare Impulse. So entsteht die Brücke zwischen

Transformationserkenntnissen und Alltagshandeln.


Wenn also Wissen bereits überall verfügbar ist, entscheidet nicht, was man weiss,

sondern wie man gestaltet, darüber, ob man in der Arbeitswelt erfolgreich ist. Die

Bildung muss sich also bewegen, um Erlebnisse zu schaffen, Zukunftskompetenzen

zu stärken und Veränderung dort zu bewirken, wo Menschen arbeiten – und

die WKS ist bereits voller Überzeugung auf diesem Weg.

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