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BVG-Vorsorge der Verwaltung –nachhaltig, fair und flexibel

Text: Karin Greischberger, Leiterin Zentrale Dienste, Stv. Direktorin bwd


Mit der Gründung des Vereins bwd Bern im Januar 2013 und der Zusammenführung der Schulbereiche Grund- und Weiterbildung wurden die Arbeitsverträge der Verwaltungsmitarbeitenden – inklusive Hausdienst und Technik – unter das Obligationenrecht (OR) gestellt. Seither ist die Previs Vorsorge unser verlässlicher Partner für die berufliche Vorsorge (BVG) in der Verwaltung.


Unsere BVG-Lösung basiert auf drei zentralen Säulen:


  1. Altersgutschriften: Mehr Fairness für alle Altersgruppen

Um die Vorsorgesituation aller Mitarbeitenden zu verbessern, haben wir

zusätzliche altersabhängige Altersgutschriften eingeführt. Damit gleichen

wir unsere Regelung an die Vorsorgepläne der Lehrpersonen an – und

kompensieren zugleich teilweise den gesunkenen Umwandlungssatz.


  1. Bessere Absicherung für Teilzeitangestellte

Viele unserer Verwaltungsmitarbeitenden arbeiten Teilzeit und gerade im

Reinigungsdienst arbeiten viele Frauen mit einem Pensum von 20 %. Dank der

Abschaffung des Koordinationsabzugs können nun auch sie auf ihren gesamten

Lohn BVG-Beiträge einzahlen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit

in der Altersvorsorge.


  1. Flexible Wahlpläne für individuelle Bedürfnisse

Drei verschiedene Wahlpläne ermöglichen unseren Mitarbeitenden eine aktive Mitgestaltung ihrer Vorsorge. Wer möchte, kann den Plan einmal jährlich den persönlichen Bedürfnissen anpassen.


Unser Engagement für nachhaltige Vorsorge

Als Arbeitgeberin nehmen wir unsere Fürsorgepflicht ernst: Wir informieren

regelmässig über das 3-Säulen-System und ermutigen unsere Mitarbeitenden, sich

aktiv mit ihrer Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Denn gerade in Zeiten

sinkender Umwandlungssätze ist eine frühzeitige Planung entscheidend.


Ein aktueller Bericht der Zürich Versicherung

vom 28. Mai 2025 unterstreicht dies: 47 % der Pensionierten geben an, es zu

bereuen, sich zu spät oder zu wenig mit ihrer Vorsorge beschäftigt zu haben

– insbesondere mit Blick auf die Säule 3a und freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse.

Noch alarmierender: Rund ein Fünftel der Erwerbstätigen setzt sich gar

nicht mit privater Vorsorge auseinander.

Altersvorsorge geht uns alle an. Besonders Mitarbeitende mit tiefem Einkommen

dürfen wir nicht vergessen – denn nur mit gezielter Förderung können wir

Altersarmut wirksam vorbeugen.


Quelle:

Pensionierte bereuen verpasste Einzahlungen in die 3. Säule | Zürich

Schweiz

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