BVG-Vorsorge der Verwaltung –nachhaltig, fair und flexibel
- karinburkhard
- 4. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Text: Karin Greischberger, Leiterin Zentrale Dienste, Stv. Direktorin bwd
Mit der Gründung des Vereins bwd Bern im Januar 2013 und der Zusammenführung der Schulbereiche Grund- und Weiterbildung wurden die Arbeitsverträge der Verwaltungsmitarbeitenden – inklusive Hausdienst und Technik – unter das Obligationenrecht (OR) gestellt. Seither ist die Previs Vorsorge unser verlässlicher Partner für die berufliche Vorsorge (BVG) in der Verwaltung.
Unsere BVG-Lösung basiert auf drei zentralen Säulen:
Altersgutschriften: Mehr Fairness für alle Altersgruppen
Um die Vorsorgesituation aller Mitarbeitenden zu verbessern, haben wir
zusätzliche altersabhängige Altersgutschriften eingeführt. Damit gleichen
wir unsere Regelung an die Vorsorgepläne der Lehrpersonen an – und
kompensieren zugleich teilweise den gesunkenen Umwandlungssatz.
Bessere Absicherung für Teilzeitangestellte
Viele unserer Verwaltungsmitarbeitenden arbeiten Teilzeit und gerade im
Reinigungsdienst arbeiten viele Frauen mit einem Pensum von 20 %. Dank der
Abschaffung des Koordinationsabzugs können nun auch sie auf ihren gesamten
Lohn BVG-Beiträge einzahlen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit
in der Altersvorsorge.
Flexible Wahlpläne für individuelle Bedürfnisse
Drei verschiedene Wahlpläne ermöglichen unseren Mitarbeitenden eine aktive Mitgestaltung ihrer Vorsorge. Wer möchte, kann den Plan einmal jährlich den persönlichen Bedürfnissen anpassen.
Unser Engagement für nachhaltige Vorsorge
Als Arbeitgeberin nehmen wir unsere Fürsorgepflicht ernst: Wir informieren
regelmässig über das 3-Säulen-System und ermutigen unsere Mitarbeitenden, sich
aktiv mit ihrer Altersvorsorge auseinanderzusetzen. Denn gerade in Zeiten
sinkender Umwandlungssätze ist eine frühzeitige Planung entscheidend.
Ein aktueller Bericht der Zürich Versicherung
vom 28. Mai 2025 unterstreicht dies: 47 % der Pensionierten geben an, es zu
bereuen, sich zu spät oder zu wenig mit ihrer Vorsorge beschäftigt zu haben
– insbesondere mit Blick auf die Säule 3a und freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse.
Noch alarmierender: Rund ein Fünftel der Erwerbstätigen setzt sich gar
nicht mit privater Vorsorge auseinander.
Altersvorsorge geht uns alle an. Besonders Mitarbeitende mit tiefem Einkommen
dürfen wir nicht vergessen – denn nur mit gezielter Förderung können wir
Altersarmut wirksam vorbeugen.
Quelle:
Pensionierte bereuen verpasste Einzahlungen in die 3. Säule | Zürich
Schweiz




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